+++ Wir führen als KÜS-Partner an Ihrem Fahrzeug die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen durch  +++
 
Hauptuntersuchung (HU)
nach §29 StVZO für PKW, LKW, Motorrad, Sonderfahrzeuge, usw...

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Fahrzeuge, die ein eigenes amtliches Kennzeichen haben müssen, sind gem. § 29 in Verbindung mit der Anlage VIII der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung in regelmäßigen Zeitabständen auf ihre Vorschriftsmäßigkeit zu überprüfen.

Der Monat der Prüffälligkeit kann folgendermaßen festgestellt werden: aus dem Eintrag im Fahrzeugschein oder ggf. der Abmeldebescheinigung, aus dem Datum des Untersuchungsberichts der letzten Hauptuntersuchung oder an der Prüfplakette (rund) auf dem hinteren Kennzeichen. Die Zahl die nach oben weist gibt den Monat, die Zahl in der Mitte das Jahr des Ablaufs der Gültigkeit der Plakette und damit die Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung an. Ein Überzeihen dieser Frist bringt keinen Zeitgewinn, da die Plakette bei der folgenden Hauptuntersuchung zurückdatiert werden muss! Wurden bei einer durchgeführten Hauptuntersuchung Mängel festgestellt, so ist die erforderliche Nachuntersuchung spätestens im Monat nach der Hauptuntersuchung durchzuführen. Wird die Frist nicht eingehalten, ist eine erneute HU vorgeschrieben.

Zu einer eventuell fälligen Nachuntersuchung sind alle festgestellten Mängel, auch die geringen Mängel, zu beheben. Nur dann darf die begehrte Plakette zugeteilt werden.

Was muss ich zur Hauptuntersuchung mitbringen?

Das Fahrzeug, den Fahrzeugschein (bei abgemeldeten Fahrzeugen den Fahrzeugbrief), die gültige Prüfbescheinigung der Abgasuntersuchung, eventuell die ABE oder die Gutachten für montierte Zubehörteile wie z.B. Alu-Felgen, Sonderlenkräder oder Tieferlegungsfedern etc., bei Lkw, Taxen, Sonder-Kfz Wohnmobil usw. die Nachweise über die vorgeschriebenen weitergehenden Untersuchungen (Prüfbuch, Taxameterprüfnachweis, Gasprüfbescheinigung).

Nach positivem Ergebnis der Untersuchung wird die Prüfplakette vom Prüfer zugeteilt.

Bitte bewahren Sie den Untersuchungsbericht auf, Sie sind seit dem 1.12.1999 dazu verpflichtet!

 

… seit dem 1. April 2006 gelten neue Vorschriften für die regelmäßige technische Überwachung. Mit der Einführung der 41. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften werden weite Teile der Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung neu geregelt. Dies gilt für neuere Kraftfahrzeuge ebenso wie insbesondere für Krafträder.

Anpassung der Vorschriften für die Hauptuntersuchung an den Technischen Fortschritt Die meisten neuen Fahrzeuge sind mit Elektronikkomponenten ausgestattet, die bei Ausfall oder Fehlfunktion erhebliche negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit der betroffenen Fahrzeuge haben. Um auch hier die Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen zu verbessern, hat der Gesetzgeber die Überprüfung sicherheitsrelevanter, elektronischer Komponenten im Rahmen der Hauptuntersuchung angeordnet. Dies gilt insbesondere für die Bauteile/ Systeme:

Bremsanlage (Beispiel: automatischer Blockierverhinderer),
Lenkanlage (Beispiel: Überlagerungslenkung),
aktive lichttechnische Einrichtungen (Beispiel: adaptives Kurvenlicht),
Sicherheitsgurte und andere Rückhaltesysteme,
Airbags,
dynamischer Überrollschutz,
Geschwindigkeitsbegrenzer,
fahrdynamische Systeme mit Eingriff in die Bremsanlage.

Für diese elektronischen Systeme werden von den Fahrzeugherstellern und -importeuren speziell für die technische Überwachung entwickelte
Identifizierungs- und Prüfvorgaben geliefert. Diese werden dann für die Überwachungsinstitutionen aufbereitet und allen Überwachern zur Verfügung gestellt. Leider nicht kostenlos. Damit wird sichergestellt, dass das Sicherheitsniveau der Fahrzeuge nicht durch Ausbau oder durch Fehlfunktion der Komponenten unzulässig verringert wird.